Romeo und Julia – was sonst

Die Theatergruppe Suhlendorf spielt Shakespeare. Sieben Akteure übernehmen dabei 17 Rollen in dem Theaterstück „Romeo und Julia – was sonst“.

Dieses Mal dreht sich also alles um Romeo und Julia. Ein Theater will auf Tour gehen mit diesem Stück von Shakespeare wie schon viele Jahre vorher. Sie spielen immer Romeo und Julia – was sonst.

Nur fehlen dem Theater die männlichen Schauspieler. Sie sind alle verschwunden und einer sogar mit der Theaterkasse. Darum müssen die unwilligen Bühnenarbeiter überredet werden, als Ersatz einzuspringen.

Zwischen Schauspielerinnen und Bühnenarbeiter herrscht jedoch keine gute Stimmung. Die beiden Parteien oder – wenn man so will – Familien werfen sich gegenseitig große Steine in den Weg. Turbulente Proben nehmen ihren Lauf. Die Chefin des Theaters muss einiges ausbügeln und hat dabei alle Hände voll zu tun, die Streithähne zu trennen. Außerdem sitzt ihr der Agent des Theaters im Nacken. Also muss gemeinsam und möglichst friedlich für Romeo und Julia geprobt werden. Die Zukunft des Theaters steht auf dem Spiel.

Bis aber alles so klappt, wie es sich Shakespeare, die Chefin und sechs andere Akteure gedacht haben, wird manches der Bretter, die die Welt bedeuten, laut und schimpfend knarren.